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AGB – EcomAccelerator (92 Creations LLC)

AGB – EcomAccelerator (92 Creations LLC)

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Coaching-, Kurs- und Done-for-You-Leistungen unter der Marke EcomAccelerator zwischen dem Kunden und

92 Creations LLC
701 Tillery Street, Unit 12-2442
Austin, TX 78702, USA
vertreten durch Vilius Dainora
E-Mail: info@ecomaccelerator.de

(nachfolgend „Anbieter“).

(2) Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.

(3) Die Angebote des Anbieters richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB. Dazu zählen auch Existenzgründer, die den Vertrag zum Zweck der Aufnahme einer gewerblichen oder selbstständigen Tätigkeit schließen. Der Kunde bestätigt bei Vertragsschluss, dass er den Vertrag zu diesem Zweck abschließt und ein Gewerbe anmeldet bzw. angemeldet hat. Mit Verbrauchern im Sinne von § 13 BGB schließt der Anbieter keine Verträge.

§ 2 Zustandekommen des Vertrags

(1) Die Darstellung von Leistungen und Preisen auf der Website, in Webinaren oder Gesprächen ist kein verbindliches Angebot, sondern eine Aufforderung an den Kunden, sein Interesse zu bekunden.

(2) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde den Vertrag unterzeichnet und das vom Anbieter gegengezeichnete Exemplar dem Kunden zugeht.

§ 3 Speicherung des Vertragstextes

Der Anbieter sendet dem Kunden die Vertragsbedingungen einschließlich dieser AGB nach Vertragsschluss per E-Mail zu. Der Kunde sollte diese E-Mail aufbewahren; der Vertragstext ist darüber hinaus nicht über die Website abrufbar.

§ 4 Datenschutz

Wie der Anbieter personenbezogene Daten verarbeitet, regelt die Datenschutzerklärung unter ecomaccelerator.de/datenschutz [PRÜFEN: finale URL].

§ 5 Zahlungsbedingungen

(1) Die Vergütung bzw. die vereinbarten Raten werden mit Vertragsschluss fällig.

(2) Der Kunde zahlt spätestens 7 Tage nach Rechnungsdatum über einen der angebotenen Zahlungswege. Bei vereinbarter Ratenzahlung gilt diese Frist für jede Rate ab dem jeweiligen Fälligkeitstag.

§ 6 Laufzeit und Kündigung

(1) Bis zum Abschluss der ersten Leistungsphase (Produktauswahl: Übergabe der Produktvorschläge durch den Anbieter und Entscheidung des Kunden für ein Produkt) kann der Kunde den Vertrag kündigen. Er schuldet dann die Vergütung für die bis dahin erbrachten Leistungen.

(2) Ab Abschluss der Produktauswahl ist die ordentliche Kündigung für die gesamte vereinbarte Laufzeit ausgeschlossen. Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

(3) Jede Kündigung bedarf der Textform (z. B. E-Mail an info@ecomaccelerator.de).

(4) Kündigt der Anbieter aus wichtigem Grund, erfolgt keine Rückerstattung, wenn bereits mehr als die Hälfte des Programms durchlaufen wurde. Andernfalls wird nach den bis zur Kündigung erbrachten Leistungen abgerechnet. Schadensersatzansprüche bleiben unberührt.

(5) Endet der Vertrag nach Abschluss der Produktauswahl vorzeitig, ist die Vergütung für die gesamte vereinbarte Laufzeit einschließlich aller Raten zu zahlen. Eine anteilige Erstattung ist ausgeschlossen.

§ 7 Haftungsbeschränkung

(1) Bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nach den gesetzlichen Vorschriften.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Die Haftung ist dann auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt, höchstens auf die im jeweiligen Vertragsjahr gezahlte Vergütung und maximal auf EUR 5.000. Bei leicht fahrlässiger Verletzung von Nebenpflichten ist die Haftung ausgeschlossen.

(3) Außer bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nicht für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn, Datenverlust, reine Vermögensschäden oder immaterielle Schäden.

(4) Der Anbieter vermittelt Strategien und Methoden und setzt sie im Rahmen vereinbarter Leistungen um. Er haftet nicht für den wirtschaftlichen Erfolg. Insbesondere garantiert er keine bestimmten Umsätze, Gewinne oder Geschäftsergebnisse, soweit nicht § 11 etwas anderes regelt.

(5) Die Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit und nicht, soweit zwingend gehaftet wird, etwa nach dem Produkthaftungsgesetz.

(6) Die Haftungsbeschränkungen gelten auch für die persönliche Haftung der Gesellschafter, Mitarbeiter, Vertreter, Erfüllungsgehilfen und Subunternehmer des Anbieters.

(7) Schadensersatzansprüche des Kunden verjähren in einem Jahr ab Kenntnis oder grob fahrlässiger Unkenntnis von den anspruchsbegründenden Umständen; dies gilt nicht bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

§ 8 Urheberrecht und Nutzungsrecht

(1) Alle Rechte an Konzepten, Kursinhalten, Videos und Unterlagen liegen beim Anbieter. Vervielfältigung, Weitergabe oder Veröffentlichung, auch auszugsweise, sind ohne vorherige Zustimmung des Anbieters in Textform untersagt. Ton- oder Videoaufnahmen von Veranstaltungen oder Coachings sind nur mit Zustimmung aller Beteiligten zulässig.

(2) Das Nutzungsrecht am Programm ist persönlich und nicht übertragbar. Der Kunde darf keine Mitschnitte oder Dokumentationen der Inhalte anfertigen, seine Zugangsdaten nicht weitergeben und die Inhalte nicht zur Schulung Dritter nutzen.

(3) Die Veröffentlichung von Programminhalten ist untersagt.

(4) An Werbemitteln, die der Anbieter im Rahmen von Done-for-You-Leistungen für den Kunden erstellt (z. B. Bilder, Videos, Anzeigentexte, Shop-Inhalte), erhält der Kunde mit vollständiger Zahlung der Vergütung ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht für sein eigenes Geschäft. Bis dahin darf er sie im Rahmen der laufenden Zusammenarbeit nutzen. Der Anbieter weist darauf hin, dass Werbemittel teilweise mit KI-Werkzeugen erstellt werden und an solchen Inhalten nicht in jedem Fall ein Urheberrecht entsteht.

(5) Der Anbieter darf Ergebnisse, Inhalte oder den Namen des Kunden nur mit dessen vorheriger Zustimmung als Referenz oder in der eigenen Werbung verwenden.

§ 9 Kursorganisation

Der Anbieter kann Termine verschieben oder absagen, wenn die Teilnehmerzahl zu gering ist, ein Referent erkrankt oder ein anderer wichtiger Grund vorliegt. Er informiert den Kunden so früh wie möglich und bietet einen Ersatztermin oder eine Aufzeichnung an. [PRÜFEN: Ersatzregelung]

§ 10 Mitwirkung des Kunden und Zugriff auf Konten

(1) Soweit der Anbieter Leistungen für den Kunden umsetzt (insbesondere Shop-Aufbau, Werbemittel und Media Buying), stellt der Kunde die dafür nötigen Zugänge bereit, etwa einen Mitarbeiterzugang zu seinem Shopify-Shop und Partnerzugriff auf sein Meta-Werbekonto über den Business Manager.

(2) Der Anbieter nutzt diese Zugänge ausschließlich zur Erbringung der vereinbarten Leistungen, auch über technische Schnittstellen wie die Meta Marketing API. Werbebudgets zahlt der Kunde direkt an die jeweilige Plattform; sie sind nicht Teil der Vergütung.

(3) Der Kunde kann erteilte Zugänge jederzeit entziehen. Leistungen, die ohne diese Zugänge nicht erbracht werden können, ruhen dann; der Vergütungsanspruch bleibt davon unberührt.

(4) Der Kunde stellt sicher, dass Inhalte, Produkte und Angaben, die er bereitstellt oder freigibt, rechtmäßig sind und den Richtlinien der jeweiligen Plattformen entsprechen. [PRÜFEN: neuer Paragraph]

§ 11 Erfolgsgarantie und Rückerstattung (AI Shop Revolution)

(1) Für das Programm „AI Shop Revolution“ sichert der Anbieter zu, dass der Kunde innerhalb der ersten 90 Tage nach Vertragsschluss einen Gewinn von EUR 100 pro Tag erzielt, sofern er alle Voraussetzungen nach Abs. 2 erfüllt.

(2) Voraussetzungen (alle kumulativ und nachweisbar):

  1. Der Kunde hat mindestens 10 Produkte nach der vermittelten Methode getestet und dies belegt.
  2. Er hat einen 10 vollständige Online-Shop aufgebaut, der von einem Experten des Anbieters abgenommen wurde.
  3. Er hat 20 Werbeanzeigen und Creatives pro Produkt erstellt und geschaltet.
  4. Er hat seine Ergebnisse (Produktrecherche, Shop, Creatives) auf der Plattform hochgeladen und das Feedback vollständig umgesetzt.
  5. Er hat an mindestens 70 % aller Live-Calls innerhalb der 90 Tage teilgenommen, dokumentiert durch Anwesenheitslisten.
  6. Er hat alle Strategien 1:1, zeitnah und nach Vorgabe umgesetzt.
  7. Er hat alle Module auf der Lernplattform vollständig angesehen und umgesetzt.

(3) Erreicht der Kunde das Ziel trotz Erfüllung aller Voraussetzungen nicht, kann er wählen zwischen

  • einer kostenlosen, verlängerten 1:1-Betreuung bis zur Zielerreichung mit monatlichen Einzelsessions und individueller Strategieentwicklung, oder
  • der vollständigen Rückerstattung der Programmgebühr.

(4) Der Anspruch ist innerhalb von 14 Tagen nach Ablauf der 90 Tage in Textform per E-Mail an info@ecomaccelerator.de geltend zu machen, mit vollständigen Unterlagen: Dokumentation, Produktnachweise, Shop-Nachweise inklusive Backend-Zugang, Werbenachweise (z. B. Werbeanzeigenmanager-Screenshots, Budgets, Laufzeiten), Teilnahmebestätigung, Feedback-Nachweise sowie vollständige Umsatz- und Gewinnstatistiken.

(5) Der Anbieter prüft den Anspruch innerhalb von 30 Tagen nach vollständiger Einreichung nach pflichtgemäßem Ermessen. Fehlt eine Voraussetzung, entfällt der Anspruch vollständig.

(6) Die Garantie entfällt außerdem, wenn

  • der Kunde parallel externe Berater, Agenturen oder Programme nutzt,
  • er die Methode eigenmächtig abwandelt,
  • er gegen vertragliche Pflichten verstößt, insbesondere Zahlungspflichten, oder
  • das Ziel aus Gründen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters verfehlt wird (z. B. Kontosperrungen, rechtliche Beschränkungen, höhere Gewalt, Marktveränderungen).

(7) Mit der Wahl einer Option nach Abs. 3 sind alle Ansprüche aus dem Vertrag abgegolten, soweit gesetzlich zulässig.

§ 12 Vertraulichkeit

(1) Das Programm setzt einen vertrauensvollen Austausch voraus. Alle Inhalte und Äußerungen anderer Teilnehmer, die der Kunde im Rahmen des Programms erfährt, sind vertraulich zu behandeln, auch nach Ende des Vertrags.

(2) Ausgenommen sind Informationen, die bereits allgemein bekannt oder öffentlich zugänglich sind oder aufgrund einer gesetzlichen Pflicht offengelegt werden müssen; in diesem Fall informiert die offenlegende Partei die andere vorher, soweit möglich.

(3) Der Kunde darf personenbezogene Daten anderer Teilnehmer nicht für gewerbliche Zwecke nutzen oder Dritten zugänglich machen. Bei Missbrauch behält sich der Anbieter rechtliche Schritte vor.

(4) Beide Parteien beachten die geltenden Datenschutzvorschriften und verpflichten ihre Mitarbeiter auf die Vertraulichkeit.

§ 13 Änderungen dieser AGB

(1) Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn die Änderung für den Kunden unter Berücksichtigung seiner Interessen zumutbar ist.

(2) Der Anbieter teilt Änderungen mindestens 6 Wochen vor ihrem Inkrafttreten per E-Mail mit. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 8 Wochen nach Zugang in Textform, gilt seine Zustimmung als erteilt. Auf diese Folge weist der Anbieter in der Mitteilung hin. [PRÜFEN: anwaltlich]

(3) Widerspricht der Kunde fristgerecht, kann der Anbieter den Vertrag mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende kündigen. Der Kunde zahlt die Vergütung für die bis dahin erbrachten Leistungen.

§ 14 Verbot unwahrer Tatsachenbehauptungen

(1) Der Kunde verbreitet während der Vertragslaufzeit und 6 Monate darüber hinaus keine unwahren Tatsachenbehauptungen über den Anbieter, seine Mitarbeiter, andere Teilnehmer oder das Programm. Wahre Tatsachen und persönliche Meinungsäußerungen bleiben erlaubt.

(2) Bei einem Verstoß kann der Anbieter den Vertrag fristlos kündigen sowie Unterlassung und Schadensersatz verlangen.

§ 15 Schlussbestimmungen

(1) Vertragspartner ist die 92 Creations LLC, eine nach dem Recht des Staates Texas, USA, gegründete Limited Liability Company. Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand ist Texas, USA.

(2) Es gilt das Recht des Staates Texas unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) und der Kollisionsnormen.

(3) Vertragssprache ist Deutsch. Übersetzungen dienen nur der Information; maßgeblich ist der deutsche Text.

(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Stand: Oktober 2026

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